Montag, 10. Juni 2013

Fahrt nach Kho Samui

An diesem Tage verlassen wir unsere Dschungel Lodge und fahren mit dem Kleinbus erst mal fast drei Stunden zum Bootsanleger, Don Sak Pier, von dem wir auf die Insel Ko Samui übersetzen.


Wir kommen pünktlich zur Fähre die um 12 Uhr ablegt.


Heute ist mal das Wetter ausgesprochen schön. Leider einer der wenigen Tage mit blauem Himmel auf unserem Thailand Urlaub.


Die Überfahrt dauert so knapp 2 Stunden. Wir landen am Nathon Pier, im Westen von Ko Samui.


Da wir eine kleine Gruppe von 8 Personen sind handeln wir einen Preis für einen Kleinbus zu unserem Hotel im Norden von Lamai Beach aus. Der Fahrer will zuerst 1200 Bath, wir handeln ihn dann auf 800 Bath für die ca. 20 Kilometer lange Fahrstrecke runter. Weiteres zur Anreise nach Ko Samui hier.

Nach dem Einchecken im Hotel erkunden wir die Umgebung. Von unserem Bungalow geht es in wenigen Minuten zum Strand.


Dieser ist mit interessanten Felsformationen aus Granit eingerahmt.


Nach einem kleinen Fotoshooting, man muss ja das noch einigermaßen schöne Wetter ausnutzen, gehe ich ins Wasser zum schnorcheln. Leider ist das Wasser seht trüb und man hat Sichtweiten von 1 bis maximal 3 Metern. Ich sehen ein paar Fische aber die "Tauchfreuden" halten sich durch die schlechte Sicht in Grenzen.


Am Nachmittag wird auch das Wetter schon wieder schlechter und wir sehen sogar über dem Meer einen sich bildenden Tornado.


Am Abend geht es in ein Restaurant wo es typisch thailändische Speisen zu guten Preisen gibt.


Als wir wider nach Hause in unseren Bungalow kommen wartet noch ein Frosch auf unserer Terrasse auf unsere Ankunft.

Sonntag, 9. Juni 2013

Trekking durch den Khao Sok Nationalpark

Heute ist ein Trekking durch den Kao Sok Nationalpark geplant. Nach dem Frühstück geht es um ca. 9 Uhr von unserer Lodge los.
Noch auf dem Weg zum Nationalpark sehen wir eine Schlange beim Sonnen an einem Baumstamm.


Wir kommen auch an einer der zahlreichen Gummiplantagen vorbei.


Wir sind mit zwei Begleitern unterwegs die uns auf alles mögliche Aufmerksam machen was sich so am Weg finden lässt.


Hier ein grosser Nashorn Käfer.


Der Weg ist erst mal relativ einfach, von den Temperaturen abgesehen, auf einem breitem Weg immer etwas bergauf-bergab. Das Wetter ist wieder nicht so schön und es fängt auch zu regnen an, ist aber trotzdem warm.
Unser erster Halt ist eine kleine Rangerstation am Fluss wo man auch baden kann.
Wir gehen einen schmalen Pfad zu unserer ersten Badestelle. Das Wetter ist auch wieder etwas besser geworden und es scheint sogar zweitweise die Sonne.


Nach dem Bad geht es weiter auf nun schalen Pfaden immer mehr oder weniger am Rand des Flusses entlang, bis zur nächsten Pause. Dort essen wir unser Lunchpaket, es ist ja schon fast 13 Uhr und wir haben um 8 gefrühstückt.


Es gibt Reise mit Gemüse und Hühnerfleisch.
Anschließend machen wir uns nochmals auf bis zum letzten Ziel unserer Wanderung einer interessanten Badestelle mit kleinen Stromschnellen. Der Weg dorthin ist schon etwas anstrengender, da es teilweise recht steil bergauf und bergab geht.


Wir erfrischen uns wieder eine Zeit lang im Fluss und treten dann den Rückweg an.
So gegen 16 Uhr sind wir zurück. Nach so einigen Kilometern Wandern nehmen wir noch ein Bad im Fluss bei unserer Lodge.

Samstag, 8. Juni 2013

Bootsfahrt auf dem See, fahrt zur Lodge, Elefantenreiten, Kao Sok Nationalpark

Heute stehen wir früh auf. Schon um 7 Uhr haben wir eine Bootsrundfahrt auf dem See geplant. Es geht wieder in unsrer Gruppe mit dem Longtailboot. In der Früh sind die Tiere am aktivsten und wir hoffen einige am Ufer zu entdecken.


Es geht zuerst auf die andere Seite unserer Bucht zu den Felswänden, die wir entlang fahren. Nach einiger Zeit sehen wir die ersten Affen in der Ferne aber sie sind zu weit weg zum Fotografieren. Am Ufer liegen auch ein paar Warane die aber sofort flüchten.


Weiter sehen wie einen Adler und kurz Zeit später eine grössere Gruppe von Affen die sich in Ufernähe aufhalten.

Aber nicht nur die Tiere sind die Fahrt wert sonder auch die beeindruckenden Felswände und Berge die am Ufer des Sees in den Himmel reichen.


Nach ca. ein einhalb Stunden geht es wieder zurück zum Frühstück. Danach müssen wir schon weiter, es geht heute noch in unsere Dschungel Lodge im Nationalpark Kao Sok.

Wir fahren wieder zurück über den See und dann mit dem Kleinbus nach einem Zwischenstopp im Supermarkt zu unserer Unterkunft.

Wir kommen dort so gegen Mittag an und haben am Nachmittag noch Zeit alles mögliche zu machen.
Die Lodge liegt direkt am Fluss wo man sich gut abfrischen kann.

Wir entscheiden uns am Nachmittag einen Elefantenritt zu machen. Das wollen wir sowieso machen und man sagt uns es währe besser hier und würde länger dauern als wie auf Ko Samui wo wir das ursprünglich machen wollen.

Gesagt getan, wir werden um 2 Uhr Abgeholt und fahren ca. 20 Minuten zu den Elefanten. Der grosse Vorteil ist, dass wir alleine sind, das ist genau dass, was wir wollten und nicht mit 30 weiteren Urlauben ein bisschen durch die Gegend reiten. Die Tour kostet 900 Bath pro Person.


Es geht zuerst einen Weg entlang, über den Fluss und dann einen immer enger werdenden Pfad zu einem kleinen Bach. Nun gehre es weiter durch den Bach der Teilweise bis zu einem Meter tief ist. Unser Elefant hat aber lange Beine so dass wir da gut durchkommen.


Unser Ziel ist eine kleiner Wasserfall wo wir kurz halten und sich unser Elefant ein bisschen erfrischen kann. Danach geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück. Als der Weg wieder einfacher wird fragt mich unser Begleiter ob ich mich nicht mal auf den Rücken bzw. ist es ja der Hals, gleich hinter den Kopf, setzen will. Die restliche Strecke lege ich so zurück. Das ist eine schöne Erfahrung dem Elefanten noch etwas näher zu kommen als auf unserem Sitz auf dem Rücken.


Nach gut ein einhalb Stunden sind wir wieder zurück und kaufen noch etwas Futter welches wir unserem braven Elefanten geben.

Als wir wieder bei unserer Unterkunft angekommen sehen wir eine Gruppe Affen die dort gerade durchziehen. Man hat uns schon gewarnt alle Fenster und Türen geschlossen zu halten weil sonst die Affen in die Zimmer kommen und dort ihr Unwesen teigen.

Am Abend gibt es wieder typisch Thailändisches Essen in unserer Lodge.

Freitag, 7. Juni 2013

Racha Praba Lake, Naturerlebnis

Nachdem wir vom Bahnhof in Surat Thani abgeholt wurden geht es mit einem kleinem Bus zu Racha Praba Stausee. Der Racha Praba Stausee gehört zum Naturschutzgebiet von Kao Sok im Süden von Thailand.


Wir haben nur wenig Gepäck dabei, wir bleiben ja nur eine Nacht. Unsere Koffer werden schon zur nächsten Unterkunft gebracht.

Wir sind eine Gruppe von 10 Personen geworden und fahren mit dem Longtailboot zu unseren schwimmenden Hütten auf dem See. Es geht eine knappe Stunde durch die eindrucksvolle Karstlandschaft mit steil aus dem See aufragenden Felsen, die dicht bewachsen sind.


Wir landen in unserem kleinen "schwimenden Dorf" an und beziehen unsere Häuschen. Die Wege sind teilweise schon ein bisschen abenteuerlich.


Die Häuser sind recht einfach, obwohl es noch einfachere nur aus Bambus gibt.


Wir haben die Luxusausführung, die hat aber auch nur ein, oder zwei, Betten und einen Ventilator.
Dafür kann man direkt vom Haus in den See zum Baden springen. Das Wasser ist schön warm.

Nachdem wir gebadet und uns ein bisschen beim Mittagessen gestärkt haben nehme ich mir ein Kayak und erkunde die Umgebung. Es geht bis zu den Felsen auf der anderen Seite des Sees. Dort gibt es ein paar Schmetterlinge und kleine Fische zu beobachten.


Am Nachmittag steht noch eine Ausfahrt mit dem Boot und eine kurze Wanderung zu einigen Tropfsteinhöhlen auf dem Programm. Es geht mit dem Longtailboot zum hinteren Ende unserer Bucht.

Dort laufen wir ca. 20 Minuten durch den Wald zu einem kleinem See und einen kleinen Hüttendorf.


Von dort setzen wir mit eine Boot, eher Floss, aus Bambus zur Tropfsteinhöhle über. Es geht kurz aber steil bergauf und schon stehen wir in der Höhle.


Diese wird nur von ein paar Lampen beleuchtet die wir und unser Guide mitgebracht haben. Die verschiedensten Formationen sind sehr eindrucksvoll.

Nach einiger Zeit geht es wieder auf dem gleichen Weg zurück, auf der Wanderung sehen wir noch ein paar Affen in den Bäumen, es ist aber schon zu dunkel zum Fotografieren.
Am Abend gibt es ein typisch thailändisches Essen mit frischem Fisch aus dem See.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Zugfahrt von Bangkok in den Süden, Suratthani

Nachdem wir am Bahnhof von Bangkok angekommen sind haben wir noch gute 2 Stunden Zeit für den Nachtzug der uns in den Süden von Thailand, nach Surat Thani bringen soll. Wir schauen uns ein bisschen am Bahnhof um und essen etwas.


Unsere Tickets hat unser Reiseveranstalter reserviert. Da brauchen wir nichts machen.

Um 19:30 ist offizielle Abfahrt, wir sind schon eher da und suchen unseren Wagen und Platz den wir auch schnell finden. Die Wagennummern sind aussen an den Wagen angeschlagen und die Sitznummern innen. Man hat einen Sitz unten für zwei Personen und ein Klappbett oben.


Interessant ist das es zwei Preise gibt, der Platz im Klappbett oben kostet 698 Bath und der Liegeplatz der sich auf den zwei Sitzen ergibt, die zusammen geschoben werden, kostet 768 Bath.

Wir richten uns ein und warten auf die Abfahrt. Es geht mit etwa 15 Minuten später los. Der Zug ist ziemlich gut besetzt. Es gibt pro Abteil zwei bis drei Servicearbeiter die sich um das Wohl der Gäste kümmern, man kann ein Abendessen, Frühstück für den nächsten Morgen und auch was zu trinken bestellen. Das muss man extra bezahlen. Am besten auch vorher nach den Getränkepreisen fragen.


So um ca. 10 Uhr gehen schön langsam alle schlafen. Man ruft einen der Begleiter und der macht das Bett, schiebt unten die Sitze zusammen, kappt das obere Bett auf und bezieht alles mit frischem Bettzeug. Mit den vorhandenen Gardinen ist man zumindest etwas abgeschirmt.

Ich habe den Platz oben im Bett, der Nachteil ist, dass direkt bei mir der Ausgang der Klimaanlage ist und es trotz Decke ziemlich kalt wird. In der Nacht nehme ich dann noch ein grosses Handtuch als weitere Zudecke.

So gegen 6 Uhr stehen wir auf, es ist ja eh schon hell. Wir frühstücken und schauen noch ein bisschen die vorbeiziehende Landschaft an und sind dann auch wider relativ pünktlich um kurz nach sieben in Surat Thani.
Dort werden wir von einem Angestellten unseres Reiseveranstalters abgeholt.

Fahrt mit dem Tuk Tuk durch Ayutthaya, Elefanten und Bahnhof

Nach der Bootsfahrt am Morgen haben wir noch schnell geduscht und sind dann um 12 Uhr aus dem Zimmer. Wir haben die Koffer an der Rezeption gelassen und wollen nochmals in die Stadt.

Wir setzen mit der Fähre über den Fluss (Kosten 4 Bath) und gehen zu Fuss ein bisschen durch das Viertel gegenüber. Natürlich werden wir sofort von allem möglichen Tuk Tuk Fahrern angesprochen, die uns anbieten eine Rundfahrt zu machen. Die Preise liegen ohne grosses Verhandeln bei 200 Bath pro Stunde.

Es geht auch in das Einkaufszentrum weil ich eigentlich noch wegen einem zweiten Akku für die Fotokamera schauen will. Leider gibt es sowas dort nicht, auch nicht an anderer Stelle. Ansonsten sehen wir auch nichts interessantes.

Wir nehmen ein Tuk Tuk für die restlichen 3 Stunden die uns bleiben bis zur Abfahrt unseres Zugs nach Bangkok. Kosten 600 Bath. Zuerst fährt uns unser Fahrer zu einem grossen Einkaufszentrum ausserhalb von Ayutthaya wo ich nochmals wegen dem Akku schaue, die haben einen, der kostet aber über 30 Eu, mehr als das doppelte wie er im Internet kostet. Ich schaue auch noch wegen eine Polfilter, dieser würde aber auch ca. das doppelte kosten wie hier bei uns.


Nach dem Intermezzo mit dem Einkaufszentrum gibt es noch ein bisschen Kultur. Wir fahren zum Wat Yai Chaimongkhon. Der Tempel, der auf unserem Weg zurück zur Stadt liegt, hat einen weithin gut sichtbaren 62 m hohen Chedi, einen liegenden Buddha und auf der anderen Seite einen sitzenden Budda in einer schönen Gartenanlage zu bestaunen. Ausserdem gibt es noch einig Mönche im Tempelbereich.

Da wir in Aytthaya selbst schon einiges gesehen haben fahren wir noch kurz in den Rama Park und dann noch zu den Elefanten neben dem alten Palast.


Dort kann man einen Elefantenritt zum Palast machen und ein paar kleinen Elefanten zu schauen, die Kunststücke machen.


Nachdem wir eine halbe Stunde den Elefanten zu geschaut haben müssen wir schön langsam zum Hotel, unsere Koffer holen und zum Bahnhof.

Wir kommen zum Bahnhof und kaufen das Ticket. Diesmal in der dritten Klasse, das ist deutlich billiger als der Ticket bei der Hinfahrt. Es kostet nur 20 Bath. Die Fahrt dauert wieder ca. 2 Stunden bis zum Bahnhof in Bangkok.


Ankunft am Bahnhof von Bangkok.


Mit dem Longtailboot um Ayutthaya

Nachdem das Wetter heute recht schön ist machen wir die geplante Bootsfahrt um Ayutthaya. Wir gehen zum Lokal wo wir gestern die Tour reserviert haben. Kosten 500 Bath für zwei Stunden. Die Klongfahrt beginnt am gleichen Pier wo auch die Boote übersetzen, die zum Zentrum der Stadt fahren.


Nach wenigen Minuten warten ist auch schon unser Boot am Anleger und wir fahren gemütlich los.




Wir fahren erst mal nach Norden, gegen den Uhrzeigersinn um die "Insel" Ayutthaya. Es geht vorbei an den verschiedensten Hütern aller Art und den ersten Tempel.

Auf den ruhigen Klongs sehen wir auch ein paar kleine Warane in der Sonne liegen oder durch den Fluss schwimmen.

Wir lassen den alten Palast links liegen und unsere erste Haltestation ist der Wat Chaiwattanaram.


Heute bei schönem Wetter und blauem Himmel sieht die Sache ganz anders aus als gestern am späten Nachmittag und bei bewölktem Wetter. Der Tempel zeigt sich in seiner ganzen Pracht.


Vorbei an der St. Joseph Kirche


geht es weiter zum Tempel  Wat Phutthaisawan. Bei schönem Wetter ergeben sich so einige gute Fotomotive.


Unser nächstes Ziel ist ein weiterer Tempel, der Wat Phanan Choeng. Im Inneren befindet sich eine 20 Meter hohe Buddha Statue.


Die zwei Stunden unserer Rundfahrt vergehen wie im Flug und wir müssen wieder zurück.
Wir müssen ja auch noch vor 12 Uhr aus dem Hotel auschecken.